seit 1999

Fallstudie

Was sich ändert, wenn die Auktion Ihnen gehört.

Portale sind ein vernünftiger Anfang. Teuer werden sie auf eine Weise, die nicht nur finanziell ist.

Der Handel, den Sie auf einem Portal eingehen

Ein fremdes Auktionsportal bringt Ihnen ein Publikum, das Sie nicht selbst aufbauen mussten. Im Gegenzug zahlen Sie Provision auf jedes Los, Sie zeigen Ihre Versteigerung im Erscheinungsbild eines anderen, und — der auf Dauer wichtigste Teil — die Beziehung zum Bieter gehört dem Portal, nicht Ihnen.

Sie können nicht sehen, wer fast gekauft hätte, und Sie können diese Menschen beim nächsten Mal nicht ansprechen. Ihre besten Käufer sind die Kunden des Portals, und Sie mieten den Zugang zu ihnen je Versteigerung.

Was ein Auktionshaus durch den Wechsel gewinnt

BereichWas sich ändert
ProvisionDie Portalprovision je Los entfällt. Die Plattform ist ein fester Kostenblock und kein Anteil an jedem Verkauf.
MarkeDie Versteigerung findet auf Ihrer Domain und in Ihrer Identität statt. Bieter merken sich Ihren Namen.
BieterdatenRegistrierungen, Gebote und Verhalten gehören Ihnen, liegen in Ihrem eigenen CRM und stehen für die nächste Versteigerung bereit.
FormatSie legen Bietschritte, Gebührenmodelle, Auktionsarten und Bedingungen fest. Kein Warten auf die Roadmap eines Portals.
ReichweiteSie können weiterhin an Marktplätze wie Invaluable und Lot-tissimo ausspielen, wo es sich lohnt — als Kanal, nicht als Ihr einziges Schaufenster.

Ein ungarisches Beispiel

Einer unserer Kunden in Ungarn führt seine Versteigerungen vollständig auf der eigenen Plattform. In einem umkämpften Markt für Kunst und Antiquitäten kam das Haus zu dem Schluss, dass fremde Portale keine Notwendigkeit sind, sondern eine Entscheidung — und dass die eigene Plattform zu besitzen heißt, Provisionssätze, Marke und Kundenbeziehung gemeinsam zu besitzen.

Die Lehre lässt sich verallgemeinern. Die Größe Ihres Betriebs zählt weniger als die Frage, ob Sie einen wiederkehrenden Bieterstamm aufbauen wollen. Wenn ja, ist jede Versteigerung auf der Plattform eines anderen eine Versteigerung, aus der Sie nichts Verwertbares lernen.

Das ehrliche Gegenargument

Wenn Ihre Bieter ganz überwiegend aus dem Portalverkehr kommen und Sie nicht vorhaben, ein eigenes Publikum aufzubauen, ist der Wechsel nicht automatisch der richtige Schritt. Der realistische Weg für die meisten Häuser ist beides: die eigene Plattform als Heimat der Versteigerungen und die Marktplatzdistribution als bezahlter Kanal darüber. So fahren es unsere Kunden üblicherweise.