

Eine Live-Auktion ist eine Vorstellung mit einer Uhr. Sie online zu bringen heißt: Das Publikum vor den Bildschirmen muss dieselbe Auktion bekommen wie der Saal — nicht deren verzögerte Zusammenfassung.

Gleichgestellt
Die harte Anforderung an eine Live-Auktion im Netz ist, dass ein Bieter zu Hause zu denselben Bedingungen mitbietet wie ein Bieter im Saal. Das ist ein technisches Problem, bevor es ein Fairnessgrundsatz ist: Gleichzeitige und betragsgleiche Gebote müssen sich deterministisch auflösen, und das Tempo des Saales muss die Latenz einer Videoübertragung überstehen.
Die Steuerung durch den Auktionator
Der Auktionator kann ein Gebot korrigieren, die Auktion anhalten und zwischen Losen wechseln, ohne dass das Publikum online den Faden verliert. Läuft die Auktion hinter dem veröffentlichten Zeitplan, werden sowohl der Auktionator als auch die Bieter benachrichtigt — sonst sind es die Fernbieter, die als Erste unter einer Verzögerung leiden, die sie nicht sehen können.
Video
Eine Übertragung nahezu in Echtzeit bringt das Auktionspult zu den Fernbietern. Was während der Auktion eingeblendet wird — aktuelles Los, aktuelles Gebot, Bieterstatus —, wird mit dem Auktionshaus abgestimmt und nicht von uns festgelegt.
Telefongebote
Telefonbieter sind nicht verschwunden, als die Auktionen online gingen. Die Plattform bildet den Ablauf ab, mit dem Mitarbeiter während der Live-Auktion Gebote am Telefon entgegennehmen — neben den schriftlichen Geboten, die vorab eingegangen sind.

Registrierung und Freischaltung
Live-Auktionen setzen in der Regel voraus, dass Bieter vor der Veranstaltung registriert und freigeschaltet sind. Die Freischaltung kann je Bieter erfolgen oder einer ganzen Gruppe über ihre Rolle im Register erteilt werden.







